Scharfe Kritik der Polizei nach Amoklauf
18. September, 2009Nachdem am Donnerstag ein 18-jähriger Gymnasiast die Mitschüler seiner Schule im mittelfränkischen Ansbach attackierte und daraufhin von Polizeibeamten mit fünf Schüssen in den Bauch gestoppt wurde, wird nun Kritik aus den Reihen der Polizeigewerkschaft laut.
Diese stellt klar, dass Versäumnisse bei der Schulsicherheit auch nach den Amokläufen von Erfurt und Winnenden vorhanden seien. So müssten in vielen Schulen Schulpsychologen und Sozialarbeiter eingestellt werden, um mögliche Probleme der Schüler frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
“Die Landesregierungen müssen endlich ihre Hausaufgaben machen und massiv in die Schul-Sicherheit investieren, statt nach jedem Amoklauf mit Rufen nach schärferen Gesetzen von ihren großen Versäumnissen in der Schulpolitik abzulenken.”, so der Polizeigewerkschaftschef Rainer Wendt gegenüber der “Neuen Osnabrücker Zeitung”.
Quelle: n24.de
WebReporter: Markus
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