Atommüll-Endlager nahe deutscher Grenze
30. Mai, 2009Nach Informationen der “Passauer Neuen Presse” erwägt Tschechien den Bau eines Atommüll-Endlagers in Südböhmen, welches nahe der deutschen Grenze liegt.
Diese Informationen wurde auch vom Direktor des tschechischen Amts für Nuklearabfallentsorgrung bestätigt. In Frage für das Endlager kämen zwei Militärsperrgebiete, nämlich Hradiste bei Karlsbad sowie Boletice nahe Krumau, die ungefähr 40 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegen.
Die CSU in Bayern zeigte sich über den Plan der tschechischen Regierung empört und kündigte “erbitterten Widerstand” an, da eine solche Frage nur mit Einbeziehung der Nachbarn zu klären sei. Die CSU ist bisher gegen einen Atomausstieg in Deutschland.
Quelle: sueddeutsche.de
WebReporter: baverick
Kategorie: Aktuell, Deutschland, Politik









Die sollen ihren müll mal schön bei sich behalten!!!
Ja, aber hieran sieht man eindeutig wieder das scheinheilige verhalten der atomenergiebefürworter. Die CSU setzt sich für atomenergie ein, will aber weder die konsequenzen tragen, noch risiken auf sich nehmen.
lächerlicher haufen…
jaja, wenns dann um die endlagerung geht, haben sie alle schnell die hosen voll!
Bei einer Besichtigung eines Atomkraftwerks in Süddeutschland kam die Frage nach der Zwischenlagerung der radioaktiven Abfälle. Laut dem Mitarbeiter sei das Kraftwerk gesetzlich dazu verpflichtet, den Müll 40 Jahre lang in den eigenen, dafür vorgesehenen Behältnissen auf dem eigenen Gelände zu verwahren.
Mit 40 Jahren sind die Gesetzesentwerfer noch zusätzlich auf Nummer sicher gegangen; in dieser Zeit vergehen doch so einige Legislaturperioden, sollen sich doch die in Zukunft darum kümmern.
Und nein, es gibt noch keinen Plan, was danach passieren soll. Die Kurzsichtigkeit, Veranwortungslosigkeit und Nachlässigkeit wird besonders sichtbar, wenn man daran denkt, dass jenes Kraftwerk in Kürze schließen wird…
nun ja, vielleicht ist man mittlerweile ja weiter, vor 2 Jahren war man das dort noch nicht.